Kooperationen und Netzwerke

Das Kommunale Nachbarschaftsforum

Kommunale, regionale und Landesplanung miteinander abstimmen
Das Kommunale Nachbarschaftsforum ist eine informelle, auf Freiwilligkeit basierende Verbindung von Städten, Gemeinden, den Berliner Bezirken und den Landkreisen sowie regionalen Planungsgemeinschaften und der Gemeinsamen Landesplanungsabteilung aber auch Verbänden wie der IHK, des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg oder dem Verkehrsverbund.
Der Stadt-Umland-Dialog soll das Vertrauen der Entscheidungsträger untereinander sowie das Verständnis über die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung des Nachbarschaftsraumes als Ganzes und seiner vier Teilräume fördern.
Der Abstimmungsraum – also Berlin mit seinen Nachbarn – ist in vier Teilräume und Arbeitsgruppen gegliedert (AG Nord, AG Ost, AG Süd und AG West), die jeweils eine eigenständige Kooperationskultur entwickelt und beispielsweise zu bestimmten räumlichen Fragestellungen gemeinsame Strukturkonzepte erstellt haben.
Träger des Dialogs
Träger des Dialogs im Stadt-Umland-Raum sind als „geborene Mitglieder“ des Kommunalen Nachbarschaftsforums mehr als 70 Brandenburger Städte und Gemeinden sowie Berlin. Ständige Teilnehmer und Gäste wie die Regionalen Planungsgemeinschaften und die Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg tragen regelmäßig zu den Arbeitsergebnissen bei; und auch Institutionen wie zumj Beispiel die Industrie- und Handelskammern und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sind vertreten.
Der Stadt-Umland-Dialog ist eine politische Aufgabe, die in der Regel von den Bürgermeistern, Beigeordneten und Stadträten in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbereichen wahrgenommen wird. Berlin wird dabei jeweils von denjenigen „äußeren“ Bezirken repräsentiert, die an das Umland angrenzen.
IHK Ostbrandenburg arbeitet in den Arbeitsgruppen Nord und Ost
Regelmäßig (drei- bis viermal pro Jahr) treffen sich die Bürgermeister, Baudezernenten, Experten aus Verwaltungen und Verbänden und im Einzelfall weitere Gäste auf Einladung. Sie informieren sich auf freiwilliger Basis und in informellem Rahmen gegenseitig über aktuelle Themen der kommunalen, der Regional- und der Landesplanung laufend und frühzeitig. Sie entwickeln teilräumliche Zusammenhänge und Identitäten, erarbeiten Strukturkonzepte und initiieren gemeinsame Projekte.
Die IHK Ostbrandenburg wird in den Arbeitsgruppen Nord und Ost durch Annekathrin Kuß vertreten.