Kommunale Nachbarschaftsforum e.V.

Der Verein Kommunales Nachbarschaftsforum Berlin-Brandenburg – kurz: KNF e.V. – ist ein Zusammenschluss der Kommunen im Kernraum der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Es bildet seit Mitte der 1990er Jahre den Rahmen für den partnerschaftlichen Dialog zu Fragen der Stadt-Umland-Entwicklung.
Kommunale, regionale und Landesplanung miteinander abstimmen
Der Stadt-Umland-Dialog soll das Vertrauen der Entscheidungsträger untereinander sowie das Verständnis über die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung des Nachbarschaftsraumes als Ganzes und seiner vier Teilräume fördern.
Der Abstimmungsraum – also Berlin mit seinen Nachbarn – ist in vier Teilräume und Arbeitsgruppen gegliedert (AG Nord, AG Ost, AG Süd und AG West), die jeweils eine eigenständige Kooperationskultur entwickelt und beispielsweise zu bestimmten räumlichen Fragestellungen gemeinsame Strukturkonzepte erstellt haben.
Träger des Dialogs
Träger des Dialogs im Stadt-Umland-Raum sind mehr als 70 Brandenburger Städte und Gemeinden sowie Berlin. Ständige Teilnehmer und Gäste wie die Regionalen Planungsgemeinschaften und die Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg tragen regelmäßig zu den Arbeitsergebnissen bei; und auch Institutionen wie zum Beispiel die Industrie- und Handelskammern und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg sind vertreten.
Der Stadt-Umland-Dialog ist eine politische Aufgabe, die in der Regel von den Bürgermeistern, Beigeordneten und Stadträten in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbereichen wahrgenommen wird. Berlin wird dabei jeweils von denjenigen „äußeren“ Bezirken repräsentiert, die an das Umland angrenzen.
IHK Ostbrandenburg arbeitet in den Arbeitsgruppen Nord und Ost
Regelmäßig (drei- bis viermal pro Jahr) treffen sich die Bürgermeister, Baudezernenten, Experten aus Verwaltungen und Verbänden und im Einzelfall weitere Gäste auf Einladung. Sie informieren sich auf freiwilliger Basis und in informellem Rahmen gegenseitig über aktuelle Themen der kommunalen, der Regional- und der Landesplanung laufend und frühzeitig. Sie entwickeln teilräumliche Zusammenhänge und Identitäten, erarbeiten Strukturkonzepte und initiieren gemeinsame Projekte.
Die IHK Ostbrandenburg ist als assoziiertes Mitglied in den Arbeitsgruppen Nord und Ost vertreten.