Mut und Tatkraft für den Industriestandort Ostbrandenburg


Wirtschaftlicher Fortschritt ist ein Garant für Wohlstand und die Entwicklung einer Region. Er  gelingt nur durch Investitionen in eine stete Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der Produktionsstandorte und Infrastrukturen.
Die IHK Ostbrandenburg sieht am Beispiel der Ansiedlung der Tesla Manufacturing Brandenburg SE (Tesla Gigafactory) in Grünheide erhebliche Chancen für den Wirtschaftsstandort. Durch Falschmeldungen, Eigeninteressen und das Schüren von Ängsten werden wichtige Investitionsvorhaben bereits im Vorfeld in Frage gestellt. Das gefährdet Investitionen und Wirtschaftswachstum in der Region.
Die IHK Ostbrandenburg steht für eine Willkommenskultur und unterstützt die Ansiedlung der Tesla Manufacturing Brandenburg SE.
Ostbrandenburg hat sich in den vergangenen Jahren wirtschaftlich gut entwickelt. Diese Entwicklung wurde im Wesentlichen durch kleine und mittelständische Unternehmen getragen. Für eine langfristig erfolgreiche Zukunftsgestaltung sind industrielle Kerne mit starker Wertschöpfung, großem Innovationspotenzial und vielen Arbeitsplätzen unverzichtbar. Sie sind Quellen einer dynamischen wirtschaftlichen Vernetzung unserer Region. Um diese industriellen Kerne wachsen Produktions- und Dienstleistungsbetriebe und sichern weitere Beschäftigung und Wertschöpfung. Gleichzeitig entwickeln sie eine überregionale Anziehungskraft für Fachkräfte, Gäste, Gründer und Investoren. Das braucht Ostbrandenburg.
Bei Investitionen sind stets berechtigte Interessen Dritter berührt – sei es durch Eingriffe in die Umwelt, durch Emissionen, Beeinträchtigungen während die Bauphase oder durch erhöhtes Verkehrsaufkommen. Es ist daher die Aufgabe des Investors und der Genehmigungsbehörden, diese Interessengegensätze zu erfassen, Lösungen auszuloten und im Dialog objektive Informationen über das Vorhaben, seinen Nutzen und seine Folgen zu vermitteln. Dafür gibt es bewährte und gesetzlich verankerte Verfahren mit hoher Transparenz und Mitwirkungsmöglichkeit. Die IHK Ostbrandenburg unterstützt diese Prozesse.
Die IHK Ostbrandenburg setzt sich ein, für:
  • die Schaffung und den Erhalt industrieller Kerne in Ostbrandenburg
  • unternehmerischen Mut, Innovation und Entwicklung
  • zügige Planungs- und Genehmigungsverfahren für Investitionen und für den Ausbau von Infrastrukturen (Verkehr, Energieversorgung und Kommunikation)
  • für wirtschafts- und industriefreundliche Rahmenbedingungen
  • Ausgleich ökologischer Folgen durch wirtschaftliche Aktivitäten und Förderung betrieblichen Umweltmanagements
  • Planungssicherheit für Unternehmen 
Die IHK Ostbrandenburg wendet sich entschieden gegen unsachliche Meinungsmache, Gerüchte und demagogische Vereinnahmung für Wirtschafts- und Industriefeindlichkeit.
Die Beteiligung ist abgeschlossen. Insgesamt 10 Rückmeldungen flossen in die IHK Vollversammlung ein. Der Vollversammlungsbeschluss erfolgte am 25. Februar 2020.