Infrastruktur ausbauen - Jetzt!

Die Region Ostbrandenburg ist traditionell ein Bindeglied im Bereich Verkehr. Hier verlaufen wichtige Ost-West-Routen, Verkehr von und zu den Hochseehäfen an Nord- und Ostsee und auch der Verkehr der Bundeshauptstadt strahlt weit nach Brandenburg hinaus. Die Lage ist für Investoren günstig, bringt aber viele Herausforderungen mit sich.
Bereits heute bestehen im Umfeld des Standortes Grünheide diverse Infrastrukturengpässe. Durch den Bau und die Inbetriebnahme der TESLA Gigafactory werden zusätzliche Verkehre erzeugt. Um die Region vor dem Verkehrskollaps zu bewahren müssen diese Engpässe dringend beseitigt und Vorsorge für die weitere Entwicklung getroffen werden. Das schafft auch in der Bevölkerung mehr Akzeptanz für gewerbliche Ansiedlungen. 
Die folgenden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur tragen wesentlich dazu bei, den Verkehrsknotenpunkt bei Grünheide zu entlasten:
 
Straße
  • Bau einer temporären Autobahnabfahrt an der A10 für die Baustellenlogistik
  • Neubau einer zusätzlichen Autobahnabfahrt Freienbrink Nord für die nördliche  Anbindung des Gewerbestandortes und zur L23
  • Umbau der bestehenden Autobahnabfahrt Freienbrink (auch für Schwerlastverkehr bzw. Großraumtransporte)
  • 4-streifiger Ausbau der L38 von der Anschlussstelle Freienbrink bis zum Knotenpunkt mit der L35 in Fürstenwalde + Werkszufahrten
  • 6-streifiger Ausbau der A12 (AD Spreeau bis Bundesgrenze)
  • Bau eines kreuzungsfreien Übergangs der L23 über die Eisenbahnstrecke  Berlin - Frankfurt (Oder) im Bereich des Bahnhofs Fangschleuse
  • Sanierung der L23 zwischen AS Storkow A12 bis Hartmannsdorf und Spreenhagen/Latzwall und AS Storkow und Storkow (Mark)
  • Sanierung der L385 zwischen B1/5 und Hangelsberg • Bau einer Ortsumgehung der Stadt Erkner L30/L38
  • Bau einer Ortsumgehung Gosen-Neu Zittaus mit Anbindung an L38 AS Freienbrink • Ortsumfahrung Tasdorf B1/5
  • Weiterführung des 8-streifigen Ausbaus der A10 vom Dreieck Nuthetal bis zum Dreieck Spreeau A12
  • Ausbau von LKW-Parkplätzen entlang der Verkehrsachsen und im Umfeld/auf dem TESLA-Gelände, um LKW-Fahrern die Möglichkeit zu bieten, geordnet die gesetzlichen Ruhezeiten einzulegen.
Schiene
  • Verlegung des Bahnhofs Fangschleuse (inkl. Neubau P&R-Platz)
  • Anbindung des TESLA-Geländes an den Schienengüterverkehr (inkl. Pufferbahnhof) in beiden Richtungen
  • zweigleisiger und elektrifizierter Ausbau der Ostbahn (RB26), da die Strecke Berlin-Frankfurt (Oder) an der Tesla liegt, bereits ausgelastet ist
Wasserstraße
  • Neubau der Schleusen Fürstenwalde & Kleinmachnow
  • Ertüchtigung des Hafen Eisenhüttenstadt (inkl. Hafenanschlussgleis)
  • mögl. Ausbau des Krienhafens in Rüdersdorf inkl. KV-Terminal  (in Abstimmung mit CEMEX)
Um reibungslose Abläufe in der Werkslogistik und dem sonstigen Verkehr zu gewährleisten, ist es notwendig, umgehend mit den Planungen und Baumaßnahmen zu beginnen. Infrastrukturengpässe führen nicht nur zu externen Mehrkosten und einer Verschlechterung der Umweltbilanz, sondern auch zu einer sinkenden Akzeptanz der Bevölkerung für wirtschaftliche Entwicklungen. Dies sollte unbedingt verhindert werden.