IHK-Energiewende-Barometer 2020

An der IHK-Umfrage beteiligten sich im Juni 2020 insgesamt 2.559 Unternehmen deutschlandweit.
Über alle Branchen, Unternehmensgrößen und Regionen hinweg überwiegen für die Unternehmen in Deutschland bei der Energiewende erneut die Risiken gegenüber den Chancen.​
Auf einer Skala von -100 („sehr negativ“) bis +100 („sehr positiv“) bewerten die Unternehmen die Auswirkungen der Energiewende auf die Wettbewerbsfähigkeit durchschnittlich mit -2,5.*
 In Brandenburg ist dieser Trend nicht negativ.
Jahr
Energiewende-Barometerwert
2020
-2,5
2019
-3,1
2018
-2,1
2017
+1,0
2016
+0,8
2015
-3,4
2014
-12,8
2013
-10,7
2012
-12,5
Zum Thema “Auswirkungen der CO2-Bepreisung ab 2021” wurde erstmalig befragt.
48 Prozent der Unternehmen in Brandenburg sehen in der neuen CO2-Bepreisung ein für den Klimaschutz geeignetes Instrument hingegen sind 33 Prozent eher skeptisch. Fast die Hälfte der Unterenhmen (43 Prozent) richten ihre Investitionen auf klimafreundliche Technologien aus.
Allerdings geben gleichzeitig fast die Hälfte der befragten Unternehmen (48 Prozent) an, dass ihre Wettbewerbsfähigkeit gefährdet ist und befürworten die eigene Branche zu entlasten. Chancen aus der CO2-Bepreisung werden aus der Sicht 2020 eher noch nicht gesehen.
Bei den politischen Aufgaben sollten die folgenden Themen angegangen werden:
  • Reduzierung der Abgaben auf den Strompreis,
  • Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren
  • Beschleunigung des Netzausbaus
Die Befragung fand vom 12. bis zum 30. Oktober 2020 statt.​