Resolution zum Wassertourismuskonzept des Bundes

Viele Wasserstraßen in der Region Berlin-Brandenburg sind in einem schlechten Zustand. Brücken, Schleusen und Uferwände müssen instandgesetzt und unterhalten werden. An den dringend notwendigen Investitionen mangelt es seit dem Erlass des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum Investitionsstopp an Wasserstraßen mit wenig Güterverkehr.
Von der jüngst beschlossenen Erhöhung der Bundesmittel für Binnenwasserstraßen muss auch die Region Berlin-Brandenburg profitieren, um weiteres Wirtschaftswachstum zu ermöglichen.
Das sind Forderungen der ostdeutschen Wirtschaft, die am 8. September 2015 durch Vertreter ostdeutscher IHKs in einer Resolution der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Dorothee Bär übergeben wurden.
Die Industrie- und Handelskammern in Ostdeutschland untermauern damit ihre Haltung zur Stärkung des Wassertourismus und zum Erhalt der Wasserstraßen in der Region. Die Resolution wird durch weitere 19 Partner mitgetragen.
Das jüngst veröffentliche Wassertourismuskonzept des BMVI erfüllt die Erwartungen an eine ganzheitliche Betrachtung des Wassertourismus für die Region nicht.