Bedürfnisse der Familien mit Kindern beachten

IHK Ostbrandenburg unterbreitet Landesregierung Vorschläge zu Schulunterricht und Kinderbetreuung
Mit der gelockerten Eindämmungsverordnung können bestimmte Betriebe aktiv werden. Eltern müssen sich wieder auf einen geregelten Tagesablauf für ihre Kinder außerhalb der Familie verlassen können. Daher richtet sich die IHK Ostbrandenburg mit einem „Forderungspapier zur Stärkung der wirtschaftlichen Tätigkeiten durch Öffnung von Schulen und Kitas“ an die Landesregierung.
„Leider haben wir den Eindruck, dass lange die Bedürfnisse der Familien mit Kindern hinsichtlich Betreuung und Unterrichtung außer Acht gelassen wurden“, sagt Michael Völker, Leiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK Ostbrandenburg. „Unter Einhaltung der Hygiene brauchen wir jetzt pragmatische Maßnahmen in Schulen und Kindertagesstätten, um den kontaktarmen Umgang zu gewährleisten.“
Eltern und damit auch Unternehmer müssen sich auf Strukturen verlassen und Abläufe wieder planen können. So könnten zum Beispiel alle Schüler unterrichtet werden, wenn sich auf wenige Fächer wie Mathematik, Deutsch und Englisch konzentriert würde, die Klassen halbiert vormittags und nachmittags unterrichtet und dafür auch Mitarbeiter von Schulträgern hinzugezogen würden. In den Kitas können durch verkürzte Zeiten mehr Kinder in den Genuss einer Betreuung kommen. Auch zusätzliche Räume und Freiflächen können den persönlichen Umgang miteinander entzerren.