Wieder ins Rollen kommen

IHK Ostbrandenburg begrüßt Hilfsgelder für Reisebusbranche
170 Millionen Euro stellt das Bundesverkehrsministerium der Reisebusbranche zur Verfügung. Ab 24. Juli 2020 soll die Hilfe von den Unternehmen abgerufen werden können.
„Jetzt muss es schnell gehen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke. „Die aufgelaufenen Kosten von einem Vierteljahr können einen Betrieb schnell an den Rand der Zahlungsfähigkeit bringen. Ob der seltsame Höchstbetrag von 26.334 Euro pro Bus reicht, wird sich zeigen.“
Im IHK-Bezirk Ostbrandenburg sind mehr als 50 Betriebe der Reisebus-Branche zugehörig.
Die IHK Ostbrandenburg hatte sich Anfang dieses Monats gemeinsam mit den Schwesterkammern in Cottbus und Potsdam in einem Brief an den Bundesverkehrsminister gewandt. Darin appellierten sie für eine zügige Auszahlung der im April angekündigten Mittel. Seit 16. März gab es keine touristischen Reisen mehr - keine Vereinsfahrten, keine Klassenfahrten, keine Städtereisen. Kosten wie Leasingraten, Löhne, Versicherungen, Werbung, Mieten, aber auch die Rückzahlungen für ausgefallene Reisen waren zu bestreiten.
Die Bewilligungsbehörde für die Anträge ist das Bundesamt für Güterverkehr (BAG). Die Antragsformulare können ab dem 24. Juli auf der Internetseite des BAG heruntergeladen werden. Anträge können elektronisch bis zum 30. September 2020 gestellt werden.