Kaufleute werden am meisten ausgebildet

Ein Plus von 62 neu eingetragenen Ausbildungsverträgen verzeichnet die IHK Ostbrandenburg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zum gestrigen Tag waren insgesamt 1.387 Auszubildende im ersten Lehrjahr registriert.
Der beliebteste Beruf ist dabei Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 190 Azubis. Nach Verkäufer/in (145) und Kaufmann/-frau für Büromanagement (99) folgen Industriemechaniker/in (80) und Fachkraft für Lagerlogistik (58) auf den Plätzen 4 und 5. Weiter gestiegen ist auch die Anzahl der aktiven Ausbildungsbetriebe auf nunmehr 1.186 (+14).
„Das ist der richtige Weg, um die prognostizierten wachsenden Bedarfe an beruflich Qualifizierten zu begegnen“, sagt Michael Völker, Geschäftsbereichsleiter Aus- und Weiterbildung bei der IHK Ostbrandenburg.

Dabei bezieht er sich auf den Brandenburger Fachkräftemonitor: „Für die nächsten fünf Jahre wird bei den beruflich Qualifizierten eine Angebotslücke von 54.000 Personen vorhergesagt; im Vergleich werden dann lediglich 2.500 Akademiker fehlen. Da hilft nur, im Betrieb selbst junge Menschen auszubilden und als Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Etwa 30 Prozent der jetzt einsteigenden Auszubildenden haben ein Abitur. Das zeigt, dass eine Berufsausbildung an Attraktivität für leistungsstarke Schulabgänger gewinnt und Weiterbildungsmöglichkeiten, wie zum Fachwirt oder Industriemeister anerkannt wird.“
In der IHK-Lehrstellenbörse sind bereits 225 Ausbildungsplätze für das nächste Jahr aufgeführt. Vor allem kaufmännische Berufe und Berufe im Baugewerbe und der Metallverarbeitung werden angeboten.