Wirtschaftsjunioren

In echt doch schöner

Gleichgesinnte treffen, über den eigenen Tellerrand schauen, Vorbilder finden: Netzwerke bringen gerade jungen Unternehmerinnen und Unternehmern viele Vorteile. Doch was macht ein gutes Netzwerk aus? In erster Linie die persönlichen Kontakte. Wie schwierig diese in einer Zeit von Lockdowns und Abstandsregelungen zu ermöglichen sind, wissen nach anderthalb Jahren Pandemie alle. Auch die Wirtschaftsjunioren mussten in dieser Zeit auf digitale Veranstaltungen zurückgreifen.
Umso ausgiebiger nutzten sie den Sommer, in dem wieder Präsenztreffen möglich waren. Für das Jahr 2021 hatte sich der Kreis Trainings, Unternehmensbesuche, Netzwerkveranstaltungen und Projekte vorgenommen. „Wir haben schon früh entschieden, die Sommerpause ausfallen zu lassen. Alle sehnten sich nach echten Treffen und gerade für unsere neuen Mitglieder ist es wichtig, uns auch persönlich kennenzulernen“, so Kreissprecher David Hanisch.
Im Juli ging es los mit einem Training. „Thinking with hands“ heißt die Methode, bei der die Wirtschaftsjunioren Prozesse, Herausforderungen und Lösungsansätze modellierten. Im gleichen Monat folgte ein Unternehmensbesuch bei MAX Holzbau in Marienwerder. Geschäftsführer und IHK-Präsidiumsmitglied Burkhardt Schröder gewährte den jungen Unternehmern Einblicke hinter die Kulissen seines nachhaltig wirtschaftenden Unternehmens.
Im August trafen sich die Wirtschaftsjunioren in Kolpin mit allein reisenden, minderjährigen Geflüchteten der Diakonie Fürstenwalde zum Fußballgolf. Neben Sport und Spaß konnten sie den Jugendlichen mit dem einen oder anderen Ratschlag zur Berufsorientierung zur Seite stehen. Weitere Kooperationen mit der Diakonie Fürstenwalde sind geplant.
Auch Netzwerkveranstaltungen wie ein gemeinsames After Work kamen nicht zu kurz. Die rege Beteiligung zeigt, wie wichtig das Netzwerken für junge Unternehmer und Führungskräfte ist. Im zweimonatlichen Rhythmus werden diese Stammtische fortgeführt, solange die Pandemiesituation es zulässt. Der nächste findet planmäßig im November im Landkreis Barnim statt.
Einige Wirtschaftsjunioren nutzten den Sommer, um an verschiedenen Trainings und Akademien des Landes- und Bundesverbandes teilzunehmen. Ob Mitteldeutsche Regionalkonferenz, Landesakademie, Trainer-Ausbildung oder Mitgliederakquise-Training: Die Wirtschaftsjunioren Deutschland bieten viele Möglichkeiten, sich überregional zu vernetzen und weiterzuentwickeln.
Wie geht es nun weiter? Kreissprecher David Hanisch hofft, dass Präsenzveranstaltungen möglich bleiben. Er hat noch einiges vor in diesem Jahr. „Unser Twinning mit Heilbronn-Franken, die Verleihung des Wirtschaftsjuniorenpreises und unsere Mitgliederversammlung sind reguläre Formate, die wir in jedem Fall durchführen. Darüber hinaus planen wir noch einen Unternehmensbesuch, ein After Work und andere kleinere Netzwerkveranstaltungen“, zählt er auf. Neue Gesichter sind immer herzlich willkommen: „Wir freuen uns, dass unser Netzwerk wächst und wir immer mehr jungen Unternehmern und Führungskräften eine Plattform bieten können.“
FORUM/KL

Kontakt

Katharina Wieske
Katharina Wieske
Redakteurin
Öffentlichkeitsarbeit / Mitgliederkommunikation