Corona setzt Außenhandel unter Druck

Aufgrund der verschiedenen coronabedingten Einschränkungen gingen die Auslandsumsätze des verarbeitenden Gewerbes im Land Brandenburg 2020 Jahr um 15,3 Prozent zurück und damit auch die ohnehin unterdurchschnittliche Exportquote. Aktuell beträgt sie bundesweit 51,5 und in Brandenburg 30,2 Prozent, was im Ländervergleich die Rote Laterne bedeutet. Das war auch der Anlass für die Außenwirtschaftsumfrage der drei Brandenburger IHKs – Corona kam erschwerend hinzu.
Fast alle Unternehmen waren in irgendeiner Weise von Corona betroffen, so das Umfrageergebnis vom Juni 2021. Zwei Drittel der Unternehmen beklagten Hindernisse bei der Gewinnung ausländischer Fachkräfte. Fast die Hälfte der Unternehmen gab an, dass „unklare Informationen zu den geltenden Corona-Bestimmungen“ ihr Auslandsgeschäft beeinträchtigt hätten. Nahezu alle Exportmärkte standen in der Corona-Krise massiv unter Druck. Zeitweilige Grenzschließungen, Testpflicht und ein Zusammenbruch von Lieferketten führten zu großen Schwierigkeiten, die noch nicht überwunden sind, wie das Beispiel FSM Stamping aus Hennigsdorf zeigt.
Messegeschäft brach weg
Auch die fürs Auslandsgeschäft wichtige Kontaktpflege kam zu kurz, das Messegeschäft fiel nahezu komplett weg. Über die Hälfte der Unternehmen war dadurch beeinträchtigt. Fast 60 Prozent der Firmen konnten ihre bestehenden Geschäftskontakte nur eingeschränkt pflegen. Dabei reagierten die Branchen durchaus unterschiedlich. Die Firma Bach Resistor Ceramics aus Werneuchen konnte mit dem Auslandsabsatz die Umsatzverluste in Deutschland wenigstens zum Teil ausgleichen. Der Kluge & Fielitz aus Neiße-Malxetal (Spree Neiße) gelang in der Coronazeit die Gründung und sogar die Akquisition erster Auslandskunden. Das Unternehmen stellt aktuell besonders stark nachgefragte Reha-Reinigungs- und Desinfektionssysteme her.
Die befragten Unternehmen vermissten klare Regelungen und eine umfassende Information seitens der Bundes- und Landesregierung. Diese ist aber Voraussetzung, damit die Unternehmen auch unter komplizierten Umständen international handeln können.
Fast 700 Unternehmen haben sich an der Außenwirtschaftsumfrage beteiligt. Davon sind 43 Prozent der Unternehmen bereits außenwirtschaftlich tätig. Sieben Prozent sind noch nicht grenzüberschreitend aktiv, haben aber großes Interesse daran. Befragt wurden Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes, des Großhandels und unternehmensnahe Dienstleister wie Ingenieure, Rechtsberater oder Dolmetscher.

Aktivitäten der IHKs

Auch das hat die Umfrage gezeigt: Die Unternehmen wünschen sich - unabhängig von Corona - umfassende Unterstützung für ihr Auslandsgeschäft. Mehr denn je machten die Unternehmer deutlich, dass sie an Angeboten interessiert sind, Kontakte zu knüpfen und Geschäftspartner zu finden. Dies ist für fast 67 Prozent der Unternehmen wichtig oder sehr wichtig. Das Messegeschäft ist dabei das wichtigste Instrument. Beinahe jedes zweite Unternehmen wünscht sich Beratung und Unterstützung bei der Erschließung von Auslandsmärkten.

IHK Potsdam

Brandenburger Unternehmen interessieren sich verstärkt für entferntere und anspruchsvollere Märkte, diese Erkenntnis wurde durch die Umfrage bestätigt. Das sind Subsahara-Afrika, Naher Osten und Nordafrika, Australien sowie Mittel- und Südamerika.
Die IHK Potsdam hat Arbeitskreise eingerichtet, die hiesige Unternehmen beim Markteinstieg auf dem afrikanischen Kontinent und im arabischen Raum unterstützen. Sie sind branchenoffen und tagen zwei Mal im Jahr. Im kleinen Kreis sollen Strategien erarbeitet und diskutiert werden, um erfolgreich in Afrika und der MENA-Region (Middle East and Northern Africa) Geschäfte zu machen. Die Arbeitskreise können Kontakte zu Partnerorganisationen oder den Wirtschaftsabteilungen der jeweiligen Botschaften aufbauen.
Als „Business Scout for Development“ unterstützt Tamara Moll von der IHK Potsdam Unternehmen, die sich in einem Entwicklungs- oder Schwellenland engagieren wollen. Auf der vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit geförderten Stelle berät sie Unternehmen aus den Ländern Berlin und Brandenburg bei Investitionen, die dem Umweltschutz, Gesundheit und Ernährung, der Energieversorgung oder der Schaffung von Arbeitsplätzen dienen. Es soll dabei eine Win-Win-Situation für die Partner erreicht werden.

IHK Cottbus

Bei der IHK Cottbus ging Anfang vorigen Jahres der Russian Desk an den Start. Grund dafür war eine Umfrage unter Unternehmern zum Thema Partnermarkt Russland. „Dabei kam heraus, dass es diesbezüglich ein ganz starkes Interesse unserer Mitglieder gibt“, so Projektleiterin Nataliia Ruda. Der Russian Desk ist eine erste Adresse, wenn Unternehmen aus Südbrandenburg nach Russland exportieren wollen oder dort Partner suchen. Gemeinsam mit der Außenhandelskammer Russland in Moskau und weiteren Partnern bietet die IHK Cottbus ihren Mitgliedsunternehmen kostenlose Beratung an. „Neben zahlreichen Workshops und Veranstaltungen haben wir bereits 45 konkrete Anfragen bearbeiten können und sogar Gründungen russischer Unternehmen in Cottbus begleitet“, sagt Nataliia Ruda.
Auch die Initiative MinGenTec ist bei der IHK Cottbus angesiedelt. MinGenTec ist ein Netzwerk zur innovationsgetriebenen Internationalisierung der Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette der Braunkohleindustrie in Brandenburg, Berlin und Sachsen. Das Netzwerk ist breit aufgestellt und bietet mit seinem Schwerpunkt International den Zugang zu Auslandsmärkten wie zum Beispiel Lateinamerika, Australien, Russland und GUS-Staaten, Kanada und Afrika.
Mit dem Projekt „Fit ins Ausland“ unterstützt die Kammer KMU beim Auslandsgeschäft. Sie organisiert außerdem für die Region Berlin-Brandenburg Firmengemeinschaftsstände auf internationalen Messen.

IHK Ostbrandenburg

Die IHK Ostbrandenburg fördert mit ihren Aktivitäten die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Unternehmen und kooperiert dabei mit der Nördlichen Wirtschaftskammer in Stettin. Im August fand die 2. Deutsch-Polnische Energiekonferenz zum Thema „Green Deal“ statt. Elf polnische und deutsche Unternehmen stellten innovative Projekte vor, an denen sie gerade arbeiten, und mit denen sie dem Klimawandel entgegenwirken wollen. Die Podiumsdiskussion zeigte, dass die Unternehmen einbezogen werden wollen, damit Klimaschutz für sie nicht nur CO 2-Bepreisung bedeutet. Die Konferenzteilnehmer wollen, dass das Land Brandenburg in den nächsten Monaten seine Energie- und Klimapolitik aktualisiert. Die IHK soll dabei durch ihre Kontakte zur Politik zukunftssichere Rahmenbedingungen für Unternehmen erreichten.
                        
Forum/Bouché

Erfahrungen aus der Unternehmenswelt

Messen sind wichtig für den Erstkontakt

Ein Glühzünder für Holzpelletöfen war das erste Produkt der Firma Bach Resistor Ceramics aus Seefeld (Barnim), das international Karriere machte. 
„Ein österreichischer Hersteller baute den Zünder in seine Öfen ein und Österreich ist international ein Vorreiter bei den Pelletheizungen. Dieses erste Produkt macht heute aber nur noch vier Prozent unseres Umsatzes aus“, sagt Jan Paul Bach.
Er ist gemeinsam mit seiner Schwester Petra Bach Geschäftsführer des Familienunternehmens, das seine Eltern gründeten. Vater Wolfdietrich Bach hatte 1994 eine innovative Idee aufgegriffen und weiterentwickelt. In seinem ersten „Kellerlabor“ in Berlin-Wuhlheide produzierte er seine ersten Heizelemente. Sie sind vollkeramisch und kommen ohne Heizdraht aus. Stattdessen wird eine elektrisch leitende Keramikschicht in nichtleitenden Keramikplatten eingepackt und mit Druck und Temperaturen von 2 000 Grad zu einem einzigen Block verschmolzen. Die Heizelemente halten dann sehr hohe Temperaturen aus, wie sie beim Anzünden von Pelletöfen nötig sind, oder um Metallpulver in 3D-Druckern aufzuheizen. Es gibt zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten in der Industrie und Forschung.
Auslandsgeschäft sogar mit Plus
Das Unternehmen stellt rund 800 Produkte her und vertreibt sie über Partner an rund 900 Kunden in Deutschland, Europa, den USA sowie in China und Ostasien. Knapp 25 Prozent des Umsatzes werden auf dem internationalen Markt erzielt. Dieser hat in der Corona-Krise 2020 sogar zur Stabilisierung des Geschäfts beigetragen. Jan-Paul Bach: „Wir mussten insgesamt einen Rückgang verzeichnen, hatten aber beim Auslandsgeschäft sogar ein Plus.“

Messekontakte fehlen
Für Bach Resistor Ceramics sind Messen wichtig für den Erstkontakt, weil die Kunden die keramischen Heizelemente dort anfassen und in Betrieb sehen können. Das Unternehmen war mehrfach schon an einem von der IHK organisierten Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg vertreten, was bei der Wahrnehmung im Ausland sehr geholfen hat.
2020 lag der Fokus auf Online-Werbung über Google mit dem Effekt, dass sich trotz Umsatzrückgangs die Zahl der Neukunden verdoppelt hat. Es waren etwa 100, die zum ersten Mal eine vollkeramische Heizung kauften. Jan Paul Bach erklärt sich das Phänomen so: „Viele Ingenieure waren im Homeoffice und nicht in die eigene Produktion eingebunden. Sie hatten dadurch Zeit, Neues auszuprobieren.“         
FORUM/Bolko Bouché

International nachgefragte Reinigungstechnik

Kluge & Fielitz brachten nach jahrelanger Zusammenarbeit ihre Geschäftszweige in einem gemeinsamen Unternehmen zusammen
Wie werden eigentlich Rollstühle gereinigt und desinfiziert? Für Sanitätshäuser, Kliniken und Rehaeinrichtungen ist das ein wichtiges Thema. Die Kluge & Fielitz GmbH in Neiße-Malxetal im südlichen Brandenburg hat sich dem angenommen. Das Unternehmen wurde zwar erst Anfang vorigen Jahres gegründet, aber die beiden Geschäftsführer Torsten Kluge und Volker Fielitz bringen bereits jahrzehntelange Erfahrung mit.
Volker Fielitz ist in vierter Generation Inhaber und Geschäftsführer der Fielitz GmbH, einem Unternehmen, das sich seit 1901 dem Metall- und Transportgerätebau verschrieben hat. Torsten Kluge hatte mit seinem Vater Rainer zusammen eine Firma, die sich schon mit dem Bau von Reinigungs- und Desinfektionsanlagen im Sanitätsbereich befasste. Nach einem Zerwürfnis mit Investoren war er auf der Suche nach etwas Neuem.
Gefragte Desinfektionsanlagen
„Aufgrund unserer guten langen Zusammenarbeit haben wir überlegt, ob da gemeinsam was geht“, erinnert sich Volker Fielitz. Schnell waren sich die Männer einig: Das könnte klappen. Platz war bei der Fielitz GmbH vorhanden und so befinden sich hier nun zusätzlich das Büro der Kluge & Fielitz GmbH und die Produktion. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage gelang es schnell, erste Kunden zu finden. „Vielleicht hatten wir aber auch Glück, denn Corona hat das Bewusstsein für Reinigung und Desinfektion noch einmal erhöht“, sagt Volker Fielitz. Er und sein Partner planen bereits eine Erweiterung der Produktionsflächen.
Beratung durch den Russian Desk
Torsten Kluge als Kenner der Branche kümmert sich um die Akquisition neuer Kunden. Die kommen derzeit noch zu 90 Prozent aus Deutschland. Doch geliefert hat das Unternehmen in der kurzen Zeit auch schon nach Italien, in die Schweiz und nach Finnland. Aufträge aus Dänemark und Polen sind kürzlich dazugekommen.
Mit Hilfe der IHK Cottbus kann das Unternehmen sogar Anfragen und Aufträge aus Russland bearbeiten. „Der Markt dort ist für uns recht unübersichtlich. Darum freuen wir uns, dass wir mit Nataliia Ruda bei der IHK Cottbus eine kompetente Ansprechpartnerin haben“, so Torsten Kluge.
FORUM/Bolko Bouché

Volle Regale

FSM Stamping war bisher ein Gewinner der Globalisierung
„Es war noch nie so leise hier“, sagt Thorsten Ladwig, Geschäftsführer der FSM Stamping GmbH in Hennigsdorf. Das Unternehmen ist Spezialist fürs Stanzen und Umformen von Metallteilen. Normalerweise ist es sehr laut und es gibt viel Bewegung im Auslieferungslager, da auf Kundenanforderung produziert wird. Jetzt sind die Regale bis zur Decke voll und die Kunden nehmen bestellte Waren nicht ab.
Die Formteile der FSM Stamping werden zum Beispiel in Autos, in Hausgeräten und bei der Bahn als Verankerungselemente in Betonschwellen verbaut. Die Bahn macht Thorsten Ladwig keine Sorgen. Das Unternehmen beliefert neben dem deutschen Markt auch mehrere europäische Eisenbahnbaugesellschaften, und die Klimapolitik stärkt die Bahn. Aber im Segment Automotive läuft es sehr schlecht und zunehmend werden auch Abrufe der Hausgerätehersteller von einem Tag zum anderen storniert oder verschoben. Zum zweiten Mal in der Corona-Krise musste Ladwig im August Teile der Belegschaft in Kurzarbeit schicken. Auch zum zweiten Mal hat das Unternehmen einen Millionenkredit als Coronahilfe beantragt.
Autobauern fehlen die Mikrochips
Thorsten Ladwig: „Unsere erste Kurzarbeitsphase begann im April 2020. Damals haben wir es verstanden, weil die ganze Wirtschaft heruntergefahren wurde. Jetzt haben wir Kurzarbeit, weil die Mikrochips bei den Komponentenherstellern fehlen.“ Die Autoindustrie verlängert Werksferien, schließt ganze Werke für unbestimmte Zeit und braucht viel weniger Teile als geplant. Mikrochips kommen fast immer aus Asien und Länder wie China können sie auch selbst gut gebrauchen, zum Beispiel für ihre Handys, Heimelektronik und ihre eigenen Hausgeräte. Alles basiert auf Halbleitern. Thorsten Ladwig: „Die europäische Autoindustrie hat sich nicht rechtzeitig um deren Beschaffung gekümmert und weltweite Lieferketten sind seit der Corona-Pandemie noch nicht wieder intakt. Ich bin ein Optimist, aber niemand weiß, wann diese Phase zu Ende ist.“
Im Gegensatz zu den USA werden in Europa kaum eigene Mikrochips hergestellt. Die Chipfabrik in Frankfurt (Oder) wurde 2002 geschlossen, eine neue Fabrik von Bosch in Dresden fährt gerade erst hoch. Insbesondere die Fahrzeugindustrie ist von Importen abhängig. Es werde noch Jahre dauern, bis in Europa eine nennenswerte Halbleiterproduktion möglich ist, meint Ladwig.
Risiken der Globalisierung
FSM Stamping war bisher ein Gewinner der Globalisierung. Thorsten Ladwig ist stolz darauf, dass seine Firma durch innovative Fertigungstechnologien auf dem Weltmarkt konkurrieren kann. Der Exportanteil ist in den vergangenen 15 Jahren von 20 auf 80 Prozent gestiegen. Durch die Förderpolitik der EU haben die Konzerne neue Autowerke in Rumänien und Bulgarien gebaut, zusätzlich zu Polen, Tschechien und der Slowakei. Thorsten Ladwig: „Wir liefern durch ganz Europa, ohne Rücksicht auf die Umweltbilanz. In der Corona-Zeit haben wir erfahren, dass Grenzen auch mal zu sein können. Das Risiko der Low-Cost-Country-Fertigung trägt der Mittelstand.“
FSM Stamping ist unter dem Namen Flamm Syscomp seit 16 Jahren in Hennigsdorf ansässig. 2019 konnte Geschäftsführer Thorsten Ladwig zusammen mit weiteren Gesellschaftern die Produktionsstandorte Hennigsdorf und Nauen der Flamm-Gruppe abkaufen. Das neue Unternehmen investierte 2020/21 in neue Produktionshallen in Nauen und in Hennigsdorf. FSM Stamping beschäftigt etwa 300 Mitarbeiter.                    
FORUM/Bolko Bouché

Forderungen der IHKs

Auf Basis der Umfrage haben die IHKs Forderungen formuliert, wie die Brandenburger Unternehmen ihre Position auf internationalen Märkten verbessern können. Die Forderungen sind:
Über den Einsatz geförderter Exportscouts in den einzelnen Regionen müssen die Service-Ressourcen in Brandenburg für die Stärkung der Internationalisierungskompetenzen der Brandenburger Unternehmen breiter aufgestellt werden. Diese sollten die Beratungsbedarfe vor Ort in den Unternehmen stärker abdecken, diese gezielter an bestehende Unterstützungsstrukturen heranführen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung und Qualifizierung der Unternehmen im Außenwirtschaftsgeschäft geben.   

1. Exportscouts in die Regionen
Exportscouts sollen regional aktiv werden, Unternehmen beraten, Empfehlungen fürs Außenhandelsgeschäft geben und über Unterstützungsmöglichkeiten aufklären.

2. Angebote ausbauen und transparent machen
Der Brandenburger Außenwirtschaft fehlt es transparenten Informationen über Förderinstrumente und Ansprechpartner in der Hauptstadtregion. Dafür soll der seit Jahren geforderte Webauftritt Berlin-Brandenburg International endlich fertiggestellt werden. Berlin und Brandenburg müssen sich darauf gemeinsam als Hauptstadtregion präsentieren.

3. Kampagne für das Auslandsgeschäft
Die Kampagne soll Brandenburger Unternehmern die Chancen des Auslandsgeschäftes deutlich machen und sie für ein stärkeres Engagement gewinnen.

4. Aufbau internationaler Netzwerke
Die Politik soll die internationale Zusammenarbeit im technologischen und innovativen Bereich sowie den Zugang zu neuen Geschäftspartnern und neuen Märkten wieder unterstützen. Der Aufbau internationaler Netzwerke soll in den Förderkatalog der Brandenburger Außenwirtschaft aufgenommen werden.

5. Grenzen offen lassen
Die Grenzschließungen haben zu Umsatzverlusten, gestörten Lieferketten, logistische Probleme und nachhaltige Engpässe in der Versorgung mit Rohstoffen und Vorprodukten geführt. Der freie Waren- und Dienstleistungsverkehr darf auch in der Pandemie nicht behindert werden.      



Kontakt

Dr.Knuth Thiel
Dr. Knuth Thiel
Geschäftsbereichsleiter
Wirtschaft
Anja-Kaja Schmidt
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