Brandenburgische IHKs fordern einheitlich geregelte Auskunftspflicht

Angesichts der brisanten Corona-Lage beschließen Bundestag und Bundesrat am Donnerstag bzw. Freitag, den 19. November 2021, eine Verschärfung der Auflagen im Infektionsschutzgesetz und im Arbeitsrecht.
Die Wirtschaftstreibenden in Brandenburg nehmen die aktuelle Lage rund um das Infektionsgeschehen - auch mit Blick auf den Schutz der Gesundheit der eigenen Mitarbeiter und der damit verbundenen Sicherung der Geschäftsfähigkeit - sehr ernst. Die Brandenburger Wirtschaft will der Pandemie Einhalt gebieten. Sie verlangt aber auch klare Signale der Politik.
„Wir Unternehmer brauchen verlässliche und transparente Regeln für den Umgang mit unseren Mitarbeitern, unseren Kunden und unseren Geschäftspartnern. Nur damit können wir betriebliche Abläufe planen und sicher durchführen“, sagt Carsten Christ, Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburgischen IHKs und Präsident der IHK Ostbrandenburg. „Die Auskunftspflicht der Mitarbeiter zum 3G-Status am Arbeitsplatz muss rechtlich abgesichert und für die Betriebe bundesweit anwendbar sein. Hier braucht es schnell – ob als Formular oder digitale Anwendung – einen einheitlichen Nachweis.“
Carsten Christ weiter:
„Wir Unternehmer sind gewillt, der Pandemie Einhalt zu gebieten. Inakzeptabel jedoch sind plötzliche Änderungen von Verordnungen zum Infektionsschutz. Mit heute 1G, morgen hier 2G und übermorgen dort 2G+ und irgendwann doch wieder 3G können Betriebsabläufe nicht sicher organisiert werden. Die Anordnungen des Gesetzgebers müssen in der betrieblichen Praxis realisierbar sein.“