Neue Chancen im Südosten

Geschäftsmöglichkeiten in Bosnien-Herzegowina ausloten

Gemeinsam mit seinem Partner aus Bosnien-Herzegowina, dem Enterprise Europe Network (EEN) der Republik Srpska, bietet das EEN der IHK Ostbrandenburg interessierten Firmen zwei Möglichkeiten, mit Unternehmen aus Bosnien-Herzegowina potentielle Geschäftskooperationen auszuloten:
Am 8. November 2019 können regionale Unternehmen kostenlos an der Kooperationsbörse auf dem „ Business Internationalisation Forum“ in Banja Vrucica teilnehmen.
Im September 2020 haben Unternehmen aus der Hauptstadtregion die Möglichkeit, über eine individuell auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Unternehmerreise nach Banja Luka in vorab organisierten Gesprächen Firmen aus der Hauptstadt der Region Srpska kennen zu lernen und Betriebe zu besuchen.


Was bietet Bosnien-Herzegowina Ostbrandenburger Unternehmen?

Für Bosnien-Herzegowina ist Deutschland der wichtigste Handelspartner aus der EU. Das Land ist trotz der komplizierten politischen Verhältnisse und der übersichtlichen Größe seines Binnenmarktes für deutsche Unternehmen interessant: Neben relativ günstigen Lohnkosten, der Nähe zum EU-Markt und der festen Bindung der Landeswährung an den Euro ist das Bruttoinlandsprodukt (BiP) des im westlichen Balkan gelegenen Landes stetig steigend (2018 um 3,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Das Land hat laut GTAI Potential für Zuliefereraktivitäten und bietet in zahlreichen Projekten interessante Möglichkeiten, wie etwa beim Ausbau in den Bereichen Umwelt-, Energie- und Verkehr.
Als Mitglied im mitteleuropäischen Freihandelsabkommen CEFTA bietet Bosnien-Herzegowina außerdem Zugang zu den Märkten Serbiens, Montenegros, Albaniens, Nordmazedoniens, Moldaus und UNMIKs in Namen des Kosovo.
Deutschland ist für die Republik Srpska der fünftwichtigste Handelspartner. Die Region in Bosnien-Herzegowina ist mit einem Durchschnittslohn von circa 600 Euro und einem Steuersatz von 10 Prozent für ausländische Unternehmen recht attraktiv.
Durch die Gemeinsamkeiten in der holz- und metallverarbeitenden Industrie bieten sich insbesondere Ostbrandenburger Unternehmen in der Region Srpska interessante Geschäftsmöglichkeiten, nicht zuletzt bei der Gewinnung neuer Subunternehmer. Aber auch die IT-, Automobil-, Lebensmittel-, Textil- und Tourismusbranchen bieten lohnende Absatz- und Ressourcenmärkte.


Wie können Ostbrandenburger Unternehmen die Kooperationsbörse des „Business Internationalisation Forum“ nutzen?

Das „Business Internationalisation Forum“ am 8. November 2019 in Banja Vrucica bietet interessierten Unternehmen die Möglichkeit, sich insbesondere mit Firmen aus Bosnien-Herzegowina und Serbien über mögliche Geschäftspartnerschaften auszutauschen. Die Veranstaltung ist branchenoffen und besteht aus Workshops und einer parallel stattfindenden Kooperationsbörse.
Während des letzten Forums im November 2017 hatten 190 Teilnehmer aus 9 Ländern die Kooperationsbörse genutzt, um sich in über 160 vorab vereinbarten Unternehmensgesprächen über mögliche geschäftliche Kooperationen auszutauschen.
Dieses Jahr haben bereits 52 Unternehmen aus vier Ländern ihre Teilnahme zugesagt.
Die Branchenschwerpunkte der Veranstaltung sind:
- Landwirtschaft
- Metallverarbeitende Industrie
- Holz- und Bauwirtschaft
- Textilindustrie
- Automobil-Industrie
- IT
- Kunststoff und Kunststofferzeugnisse
- Tourismus
Die Teilnahme an der Kooperationsbörse ist kostenlos. Dolmetscher werden vom Hauptorganisator gestellt.
Eine Anmeldung ist bis zum 4. November 2019 möglich.
Nebenstehend finden Sie weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung.


Wie können Ostbrandenburger Unternehmen die Unternehmerreise nach Banja Luka, Srpska nutzen?

Gemeinsam mit seinem Partner aus Bosnien-Herzegowina, dem Enterprise Europe Network (EEN) der Republik Srpska, bietet das EEN der IHK Ostbrandenburg eine Unternehmerreise nach Banja Luka an.
Die Teilnahme an der Reise steht Unternehmen aus allen Branchen offen. Trotzdem bieten sich Unternehmen aus folgenden Bereichen besonders interessante Kooperationsmöglichkeiten in der Region Srpska:
- Holzverarbeitende Industrie
- Metallverarbeitende Industrie
- Automobilindustrie
- IT
- Lebensmittelbranche
Im Rahmen der Unternehmerreise können die Teilnehmer vor Ort regionale Unternehmen in Meetings kennen lernen und eventuelle Zusammenarbeiten besprechen. Vorab wird weitestgehend sichergestellt, dass die jeweiligen Gesprächspartner auch zu den individuellen Bedürfnissen der deutschen Teilnehmer passen. Auch Unternehmensbesuche sind geplant.
Bei Interessenbekundung wird zunächst geprüft, ob sich in Banja Luka und Umgebung potentiell passende Geschäftspartner für die individuellen Bedürfnisse des deutschen Unternehmens finden. Erst dann wird eine verbindliche Anmeldung vorgenommen.
Teilnehmen können mindestens fünf und maximal zehn deutsche Unternehmen.
Die Teilnahme an der Unternehmerreise ist kostenlos.
Die Kosten für Flug (circa 190 Euro hin und zurück), Hotel (circa 50 Euro p.P./ Nacht) und Verpflegung werden von den Teilnehmern selbst getragen.
Weitere Informationen finden Sie an dieser Stelle in Kürze. Interessensbekundung senden Sie an anja-kaja.schmidt@ihk-ostbrandenburg.de .
 

Wer ist der Ansprechpartner in Ostbrandenburg?

Für Informationen zu den angebotenen Kooperationsbörsen und Unternehmerreisen sowie für Beratungen bei Geschäftsanbahnungen im Ausland steht Unternehmen innerhalb der IHK Ostbrandenburg ein vierköpfiges Team im Bereich Außenwirtschaft zur Verfügung. Als Teil des Konsortiums Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg verfügt es über Kontakte zu über 600 Partnerorganisationen in mehr als 60 Ländern und ist daher eng mit Ansprechpartnern und Fachleuten weltweit vernetzt.