Internationalisierung

Einschätzungen zum Auslandsgeschäft gesucht

Zölle, Sanktionen und andere Handelsbarrieren beherrschen die globalen Nachrichten. Weltweite Handelskonflikte und der aktuelle Brexit sind eine Belastung für die internationalen Geschäfte vieler deutscher Unternehmen. 
Um gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit die Herausforderungen deutscher Unternehmen, aber auch die Erfolge im Auslandsgeschäft aufzeigen zu können, führen die Industrie- und Handelskammern (IHKn) mit “Going International” jährlich die größte Umfrage zum Auslandsgeschäft und bestehenden Handelshemmnissen durch. 
Bis 7. Februar 2020 können interessierte Unternehmen in etwa fünf Minuten den Online-Fragebogen auf der Webseite des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) beantworten.
Auf der Anmeldeseite kann mithilfe der folgenden Zugangsdaten an der Umfrage teilgenommen werden:
Kennwort: 148F 
Die Befragung ist anonym; die erhobenen Daten werden nicht namentlich gespeichert.
Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie unter dem nebenstehenden Link.
Mit den Antworten auch der Ostbrandenburger Unternehmen setzen sich die Kammern gegenüber der Politik dafür ein, dass Hemmnisse im Außenhandel beseitigt werden. Die Umfrage wird unter den auslandsaktiven Unternehmen mit Sitz in Deutschland durchgeführt. Die Gesamtergebnisse der Befragung 2020 werden vom DIHK veröffentlicht.

Ergebnisse der Umfrage im Jahr 2019

Nur noch 15 Prozent der international tätigen Betriebe erwarten eine Verbesserung ihrer Auslandsgeschäfte. Ebenso viele rechnen mit einer Verschlechterung. Die Abkühlung der globalen Konjunktur hat sich bei den international agierenden deutschen Unternehmen bemerkbar gemacht. Handelsstreitigkeiten, Brexit und Unsicherheiten im Zusammenhang mit Sanktionen bremsen die Auslandsgeschäfte und trüben die Stimmung der exportorientierten deutschen Wirtschaft Anfang 2019. 
Im Betrachtungszeitraum der Studie (Februar 2018 bis Februar 2019) hat fast jedes zweite Unternehmen für seine Geschäfte eine Zunahme von Handelshemmnissen im Ausland registriert. Von den Betrieben, die einen Anstieg an Handelsbarrieren feststellen, beklagen 56 Prozent Auswirkungen von Sanktionen (und Gegensanktionen) sowie Benachteiligungen durch lokale Zertifizierungs- und Sicherheitsanforderungen. Vor allem in Russland, den USA, der Türkei, in Nahost und Nordafrika hatten die Betriebe mit derartigen Hindernissen zu kämpfen.
An der Erhebung 2019 haben sich 2.100 auslandsaktive Unternehmen mit Sitz in Deutschland beteiligt.