Gründen

Ausländische Existenzgründer

Gründungswillige Bürger aus Mitgliedsstaaten der europäischen Union (EU) sind deutschen Staatsangehörigen gleichgestellt. Sie genießen Niederlassungsfreiheit und können unter gleichen Voraussetzungen wie Deutsche ein Gewerbe ausüben.
Bürger aus Nicht-EU-Ländern benötigen zur Aufnahme eines Gewerbes eine gültige und unbeschränkte Aufenthaltserlaubnis. Bisweilen wird die Aufenthaltserlaubnis nur auf bestimmte Gewerbe (zum Beispiel Betrieb einer Gaststätte) beschränkt. Zuständig hierfür sind die Ausländerämter.
Allgemeine aufenthaltsrechtliche Fragen beantwortet das "Gesetz über den Aufenthalt, die Erwerbstätigkeit und die Integration von Ausländern im Bundesgebiet (Aufenthaltsgesetz)",  Abschnitt vier (§ 18ff).