Für Auszubildende

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) richten sich an Auszubildende, deren erfolgreicher Ausbildungsabschluss aufgrund schulischer oder persönlicher Schwierigkeiten gefährdet ist. Schlechte Noten, Lernschwierigkeiten, fehlendes Grundlagenwissen, Sprachprobleme oder Prüfungsängste sind oft Gründe für Ausbildungsabbrüche. Durch individuellen Stützunterricht und sozialpädagogische Betreuung werden Defizite beseitigt und Kompetenzen ausgebaut. Neben der reinen Wissensvermittlung werden die Jugendlichen mit Lerntechniken vertraut gemacht, die sie schrittweise zum selbstständigen Lernen befähigen.
Der Unterricht findet in Kleingruppen statt und ist individuell auf die Bedürfnisse des einzelnen Auszubildenden zugeschnitten. Die Vorbereitung auf Klassenarbeiten sowie Zwischen- und Abschlussprüfung können ebenfalls Bestandteil der Maßnahme sein.
Die sozialpädagogische Betreuung hilft bei persönlichen Problemen der Auszubildenden, die den Ausbildungserfolg gefährden können.
Ausbildungsbegleitende Hilfen können vom ersten Tag der Berufsausbildung gewährt werden. Die Hilfen finden begleitend zur Ausbildung in der Freizeit der Auszubildenden statt. Für Auszubildende und Ausbildungsbetriebe fallen dabei keine Kosten an.