IHK-Bezirk

Region Ostbrandenburg

Im Nordosten Deutschlands gelegen, gehört die IHK-Region Ostbrandenburg mit der westlich angrenzenden Bundeshauptstadt Berlin zu einem Ballungsraum von internationalem Rang. Die insgesamt vier Landkreise Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland und Oder-Spree sowie die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) enden im Osten am Grenzfluss Oder zur Republik Polen. Traditionelle Industriestandorte (Schwedt/Oder mit Chemie und Papier, Rüdersdorf mit Zement, Eisenhüttenstadt mit Stahl) behaupten sich hier im harten Wettbewerb.

Für Visionen ist noch viel Platz. Etwa für touristische in einer Landschaft weiter Wiesen, zusammenhängender dichter Wälder und klarer Seen. Beste Zukunftsaussichten versprechen die sich steigernde Vitalität einer Hauptstadt mit ihren Auswirkungen auf Brandenburg in der Mitte Europas. 
Aktuell gehören ca. 39.000 Unternehmen aus dem Kammerbezirk der IHK Ostbrandenburg an.

Landkreis Uckermark

Natur und Industrie - einer der flächengrößten Landkreise Deutschlands
Die Uckermark ist der nördlichste Landkreis im Bezirk der IHK Ostbrandenburg. Insgesamt betreut die IHK Ostbrandenburg rund 5.000 uckermärkische Unternehmen. Der Landkreis zählt mit nur 127 000 Einwohnern zu den dünnbesiedelten Gebieten der Bundesrepublik. Ein besonderes Merkmal sind die zahlreichen Wälder, Seen und kleinen Dörfer.
Eine Stärke der Uckermark liegt in ihren touristischen Reizen: Mittelalterliche Wehranlagen, Bauwerke norddeutscher Backsteingotik, sanierte Altstadtkerne und Feldsteinkirchen prägen die reizvollen Städte Templin, Angermünde, Schwedt und Prenzlau. Zahlreiche Radwege und Herbergen runden das touristische Angebot ab.
Gute Infrastruktur für Unternehmer und Erholungssuchende
Interessant ist die – nicht nur räumliche – Nähe zu Polen. Bis zum Ostseehafen Stettin sind es nur etwa 50 Kilometer. In der Euroregion Pomerania verbinden die Uckermark vielfältige Beziehungen zur polnischen Nachbarwojewodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) sowie mit dem südschwedischen Skåne (Schonen). 
Über 500 Seen, Sölle, Flussläufe und Moore, ausgedehnte Wälder, Felder und Wiesen laden zu Spaziergängen und Radtouren ein. Hinzu kommen Wellnessangebote, wie z. B. das Thermalsole-Heilbad in Templin oder das AquariUM in Schwedt. Feste, wie das Flößer- und Fischerfest in Lychen, das Tabakfest bei Schwedt/Oder und die Uckermärkischen Musikwochen, laden zu Kunst und Kultur im Grünen ein.

Landkreis Barnim

Wirtschaft zwischen Metropole und Biosphärenreservat
Der Landkreis Barnim profitiert von seiner besonderen Lage: Im Süden die Nähe zur Hauptstadt Berlin, im Norden der Landkreis Uckermark. Auf einer Fläche von 1.472 Quadratmetern leben etwa 177.000 Einwohner. Die Autobahn A11 durchquert den Barnim. Der Oder-Havel-Kanal verfügt über eine Anbindung an Berlin und den Westen Deutschlands und die Untere Oder an den Überseehafen Stettin sowie den Finowkanal. Der öffentliche Nahverkehr bringt viele Berliner in ihrer Freizeit zu den zahlreichen Ausflugszielen im Barnim.
Derzeit gibt es im Landkreis Barnim ca. 7.500 IHK-zugehörige Unternehmen. Für weitere Ansiedlungen bestehen beste Voraussetzungen. Neben Traditionsunternehmen haben sich im Barnim auch innovative Unternehmen angesiedelt. Geprägt wird der Landkreis zudem von zahlreichen Einzelhändlern, Gastwirten, Hoteliers und Kleinunternehmern.
In unmittelbarer Nähe der Stadt befinden sich die beiden größten Sehenswürdigkeiten des Barnimer Landes: Das Schiffshebewerk Niederfinow und das Zisterzienserkloster Chorin. Das als Ruine erhaltene Kloster ist eines der schönsten Baudenkmale der deutschen Backsteingotik – heute berühmt für seinen alljährlichen Musiksommer.

Landkreis Märkisch-Oderland

Wo schon der "Große Kurfürst" sich erholte
Der Landkreis Märkisch-Oderland bildet zusammen mit dem Landkreis Barnim die geographische Mitte des IHK-Bezirks. Er erstreckt sich östlich der Berliner Stadtgrenze bis an die polnische Staatsgrenze. Das Gebiet umfasst mit 2.128 Quadratkilometern rund ein sieben Prozent der Fläche des Landes, auf der mit 188.000 Einwohnern auch etwa sieben Prozent der brandenburgischen Bevölkerung leben. Bereits heute werden ca. 8.300 Unternehmen von der IHK Ostbrandenburg betreut.
Zwischen weltläufiger Hauptstadt und beschaulichen Dörfern
Egal ob das Strausberger Wald- und Seengebiet, der Naturpark Märkische Schweiz oder das Oderbruch - hier finden Gäste neben Feldsteinkirchen und norddeutscher Backsteingotik, Schlösser und Herrenhäuser, reizvolle Baumalleen und seltene Flora und Fauna. Durch ein Netz von Rad- und Wanderwegen lässt es sich unbeschwert auf Entdeckungsreise gehen.
Mit Bad Freienwalde besitzt der Landkreis das älteste Bad in Brandenburg. Schon im 17. Jahrhundert wusste Friedrich Wilhelm, der "Große Kurfürst", den Gesundbrunnen zu schätzen.
Alljährlich stattfindende Veranstaltungen, wie die Open Air Klassik Konzerte auf der Galopprennbahn in Hoppegarten, der Wriezener Deichtag, der Reitweiner Hochzeitsmarkt oder die Kunst-Loose-Tage laden zum Entdecken und Verweilen ein.

Landkreis Oder-Spree

Natur und Geographie
Der Landkreis Oder-Spree ist mit seinem Territorium von 2.242 Quadratkilometern einer der größten im Land Brandenburg. 48 Prozent Waldgebiete und vier Prozent Wasserfläche machen ihn zum waldreichsten und – neben der Uckermark – auch zum wasserreichsten Landkreis Brandenburgs. Dadurch ist die Region, welche auch als „Oder-Spree-Seengebiet“ bekannt ist, geprägt als ein Standort mit vielfältigen Tourismus- und Erholungsgebieten.
Städte-, Kultur- und Bildungstourismus
Ergänzt wird das touristische Angebot durch einen wachsenden Anteil an ländlichem Tourismus, wie zum Beispiel Urlaub auf dem Bauernhof und Reiterhöfe.
Viele historische Sehenswürdigkeiten laden zu einem ausgedehnten Städtetourismus, Kultur- und Bildungstourismus ein. Stellvertretend dafür seien das Zisterzienserkloster Neuzelle als "Barockwunder Brandenburgs", der historische Stadtkern und die Burg in Beeskow, der Dom in Fürstenwalde und das Gerhart-Hauptmann-Museum in Erkner genannt.
Gewerbe- und Industriegebiete entlang der Verkehrsachsen
Heute wirtschaften im Landkreis Oder-Spree etwa 8.000 IHK-zugehörige Unternehmen. Neben einer ausgeprägten Tourismuswirtschaft gibt es weitere regional unterschiedliche Branchenschwerpunkte. Dazu gehören Gummi- und Kunststoffverarbeitende Industrie (Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH in Fürstenwalde), Metallurgie (ArcelorMittal in Eisenhüttenstadt), Recyclingwirtschaft, Maschinen- und Anlagenbau, Lebensmittelindustrie (Milchwerke Oder Spree GmbH in Beeskow), Bauwirtschaft, holzverarbeitende Industrie, Logistik und Dienstleistungssektor.

Kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder)

Zwischen Tradition und Moderne
Frankfurt (Oder), wo die Wiege Heinrich von Kleists stand, wo Carl von Clausewitz Bataillonskommandeur war und wo der berühmteste deutsche Militärmusiker Gottfried Piefke lebte, dem wir Deutsche in Österreich unseren Spitznamen verdanken, ist auch aus wirtschaftshistorischer Sicht interessant und bedeutend. Als Hanse- und Handelsstadt besaß sie einst Macht und Reichtum.
Eingebettet in die wunderschöne Landschaft links der Oder zeugen auch heute noch viele Bauwerke von diesen goldenen Zeiten. Das Rathaus mit dem Hansehering, die Marienkirche als größte Hallenkirche der norddeutschen Backsteingotik und die Gebäude der ältesten Universität Brandenburgs, der Europa-Universität Viadrina künden von Einfluss und bürgerlichem Wohlstand.
Doch auch heute hat die Region wirtschaftlich einiges zu bieten. In Frankfurt (Oder) steht die größte Brauerei Brandenburgs. Mit dem Institut für Halbleiterphysik (IHP) hat die Stadt auch ein Standbein im Hightech-Sektor. 
Es hat sich in der Stadt selbst auch ein reges Kulturleben etabliert. Das Brandenburgische Staatsorchester, das einzige Orchester der höchsten Kategorie im Land Brandenburg musiziert in einer Konzerthalle, die früher die Kirche eines Franziskanerklosters war. Es gibt viele Kulturveranstaltungen im modernen Kleistforum der Stadt und eine kleine aber rege Kneipenszene mit vielen kulturellen Highlights.