Standortpolitik

Die Ostbahn

Für die Region östlich Berlins stellt die Ostbahn (Berlin-Müncheberg-Kostrzyn-Gorzów) eine wichtige Lebensader dar.
Die Schienenverbindung zwischen Berlin und Polen hat schon seit geraumer Zeit eine hohe Bedeutung für den täglichen Pendlerverkehr. Im Zuge des Wachstums der Metropole Berlin und der damit verbundenen Entwicklungen im Umland steigt diese Bedeutung stetig an. Auch die Landesplanung für die Hautstadtregion Berlin-Brandenburg wird künftig für Standorte entlang der Schienenstrecken neue Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Dafür müssen eine ausreichende Qualität der Infrastruktur und ein attraktives Verkehrs­angebot realisiert werden. Insofern kommt dem Ausbau der Ostbahn für die zukünftige Gestaltung der Region eine hohe Bedeutung zu.
Neben der regionalen hat die Ostbahn auch eine überregionale Bedeutung. So ist sie derzeit die am stärksten frequentierte Eisenbahnverbindung zwischen Deutschland und Polen. Täglich pendeln Arbeitskräfte aus Polen und dem Oderland nach Berlin. Touristen aus Berlin nutzen wiederum zahlreich die Möglichkeit, eine attraktive Region kennen zu lernen. Die steigenden Nutzerzahlen an allen Wochentagen belegen diese Entwicklung, ohne dass dieser Tendenz infrastrukturell oder angebotsseitig ausreichend Rechnung getragen wurde. Weiterhin wird die Bedeutung für den Güterverkehr immer wichtiger, allerdings reicht die Kapazität der Strecke nicht aus, um hier mehr Güter auf die Schiene zu bringen - bisher sind nur Tagesrandzeiten geeignet.
Die Zwischenauswertung einer Studie erläutert den Bedarf des Ausbaus der Ostbahn. Vor allem für den angestrebten 30 Minuten Takt zwischen Müncheberg und Berlin, ist die Zweigleisigikeit zwischen Hoppegarten und Mahlsdorf Grundvorraussetzung. Ebenso muss der Bahnhof Müncheberg einen zweiten Bahnsteig bekommen, um auf Verspätungen reagieren zu können.
Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen und darzustellen wie viele Beteiligte aus der Region und darüber hinaus auf den raschen Ausbau angewiesen sind, wurde am 3. Dezember 2018  die "Seelower Erklärung" verabschiedet. Hier können interessierte Unternehmen, Kommunen und Institutionen mit Ihrem Logo ihre Unterstützung darlegen.
Interessenten schicken uns bitte ihr Logo per E-Mail. Wir veröffentlichen dann an dieser Stelle die komplett unterzeichnete Erklärung.