IHK-Prüferehrung 2019

Prüfer im Ehrenamt

Die IHK Ostbrandenburg beruft ehrenamtliche Prüfungsausschüsse für die nächsten fünf Jahre. Am 13. November 2019 fand im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) die Festveranstaltung anlässlich der Prüferneuberufung statt.
700 Prüferinnen und Prüfer sind bei der IHK Ostbrandenburg ehrenamtlich tätig. Sie wurden für die nächsten fünf Jahre in 126 Prüfungsausschüsse in 66 Ausbildungsberufen, 13 Fortbildungsqualifikationen sowie für die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe berufen.
24 Ehrenamtliche erhielten die Goldene Ehrennadel für ihre 25-jährige Prüfertätigkeit und 62 die Silberne Ehrennadel für zehnjährige Prüfertätigkeit. Zudem wurden 48 langjährige Prüferinnen und Prüfer sowie Ausschussvorsitzende feierlich verabschiedet.
Wer als ehrenamtliches Prüfungsausschussmitglied für die Industrie- und Handelskammer arbeitet, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und stärkt die regionale Wirtschaft. „Prüfen ist nicht nur ein Amt, sondern auch eine Ehre. Prüferinnen und Prüfer begleiten junge Menschen auf ihren letzten Metern ins Berufsleben. Neben der beachtlichen pädagogischen Leistung tragen sie damit entscheidend zur Fachkräftesicherung in Ostbrandenburg bei“, sagte Carsten Christ, Präsident der IHK Ostbrandenburg.
Als Ehrengast und Festrednerin der Veranstaltung betonte Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Ich freue mich, dass ich heute besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger auszeichnen darf, die ihre Zeit, Kompetenz und Erfahrungen in die berufliche Aus- und Weiterbildung einbringen und sich als ehrenamtliche Prüfer zur Verfügung stellen. So wie sie engagieren sich bundesweit rund 30 Millionen Menschen für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Jeder kann dazu beitragen, unser Land mitzugestalten. Was ehrenamtliche Prüfer im Rahmen des dualen Ausbildungssystems leisten, kann gar nicht hoch genug geschätzt werden - gerade auch vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels. Den Nachwuchs der eigenen Branche zu prüfen und zu begleiten, bedeutet auch die regionale Wirtschaft zu stärken und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Sie helfen dabei entscheidend mit, dass junge Menschen ihren Weg machen können und sich für ihr Leben eine gute berufliche Basis schaffen“, so Bundesfamilienministerin Giffey.