Standortpolitik

Das Projekt EMMA

Binnenschifffahrt im Ostseeraum stärken

In vielen Ostseeanrainerstaaten sind die Schienen- und Straßennetze dem steigenden Transportaufkommen nicht mehr gewachsen. Flüsse, Kanäle und die Ostsee weisen hingegen noch große Kapazitätsreserven auf.
Die 21 Projektpartner aus Deutschland, Polen, Litauen, Finnland und Schweden möchten den Anteil der Binnenschifffahrt an der Gesamttransportleistung in der Ostseeregion nachhaltig steigern. Dabei liegt der Fokus auf Anpassungen in der Infrastruktur, wie zum Beispiel dem Schleusenausbau sowie dem Abbau bürokratischer Hemmnisse. Ziel ist es, die Binnenschifffahrt in die  bestehenden Transportketten zu integrieren.
Mit einer leistungsfähigereren Binnenschifffahrt kann der Industrie eine zusätzliche und günstige Transportoption geboten werden kann. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Region und der dort angesiedelten Unternehmen aufgewertet. Mit diesem Vorhaben fügt sich EMMA passgenau in die Ziele der Strategie der Europäischen Union für den Ostseeraum (EUBSR) und erhielt daher den Status eines "Flagship Projects".
Finanziert wird das Projekt aus den Mitteln des INTERREG Baltic Sea Region Programms 2014-2020.
EMMA steht für: „Enhancing freight Mobility and logistics in the Baltic Sea Region by strengthening inland waterway and river sea transport and proMoting new internAtional shipping services”.
IHK Ostbrandenburg als Projektpartner
Der Erhalt der Wasserstraßen und die Förderung der Binnenschifffahrt ist seit Jahren auch ein Anliegen der IHK Ostbrandenburg. Eine leistungsfähige Wasserstraßenanbindung an die Häfen in der Ost- und Nordsee ist ein wichtiger Standortfaktor für die Unternehmen der Region.
Aus diesem Grund beteiligt sich die IHK Ostbrandenburg, stellvertretend für die Kammerunion Elbe/Oder, am EMMA-Projekt. Dabei lässt die Kammerunion nicht nur Ihre Fachexpertise einfließen, sondern trägt die Co-Finanzierung für die IHK Ostbrandenburg an dem EU-Projekt.