E-Bilanz ab 2012 - Bürokratieabbau für Unternehmer?
(30.03.2012) Nach der Pilotphase der "E-Bilanz" im vergangenen Jahr hat die Finanzverwaltung Erleichterungen für die Unternehmen zugelassen – allerdings nicht genug, befindet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).
Lesen Sie dazu: Presseinformation des DIHK (Dachverband der IHK und AHK)
Bilanzierende Unternehmen sind ab dem Jahr 2012 dazu verpflichtet, ihre Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Es ist zu befürchten, dass Unternehmen aufgrund der derzeitigen Umsetzungsvorschläge der Finanzverwaltung erhebliche Anpassungen vornehmen müssen.
Inkompatible Dateiformate oder die Umstellung von Kontenplänen sind nur zwei Stolpersteine auf dem Weg zum elektronischen Datenverkehr und letztlich zum erwarteten Bürokratieabbau.
Im ersten Halbjahr dieses Jahres wird die Pilotphase auf freiwilliger Basis mit ausgewählten Unternehmen durchgeführt. Der für diese Übermittlung notwendige Datensatz (Taxonomie) ist unter www.esteuer.de abrufbar.
Das BMF betont, dass das Verfahren und der Datensatz erprobt und optimiert werden und insbesondere die Taxonomie überarbeitet werden soll. Nach Beendigung der Pilotphase wird ein Schreiben zur Anwendung der Taxonomie ergehen.
Beiträge der Veranstanstaltung am 10.06.2011 und 15.09.2011
- Entwicklung und Stand aus Sicht der Wirtschaft
Jens Gewinnus, Deutscher Industrie- und Handelskammertag, DIHK - Ausgewählte Aspekte aus Sicht der Steuerverwaltung
Anette Wagner, Ministerium der Finanzen Brandenburg







