Konjunkturbericht Herbst 2009
Die konjunkturelle Lage in Ostbrandenburg hat sich in den letzten Monaten wieder stabilisiert.
Über alle Branchen hinweg hat sich die Einschätzung der aktuellen Lage gegenüber der Umfrage im Frühsommer 2009 verbessert.
Das verarbeitende Gewerbe wie auch das Baugewerbe konnten die Einbrüche vom Jahresanfang zurückfahren und haben damit auch das Dienstleitungsgewerbe und insbesondere die Unternehmen der Verkehrsbranche stabilisiert, dadurch sind auch in diesen Bereichen die negativen Erwartungen des Frühsommers nur zum Teil eingetreten.
Angesichts der aktuellen konjunkturellen Entwicklung zeigen sich auch die Geschäftsaussichten der Wirtschaft wieder deutlich optimistischer. Ursachen dafür sind neben der Erwartung steigender Exporte, die robuste Binnennachfrage und zusätzliche Impulse aus den Konjunkturprogrammen der öffentlichen Hand.
Der Investitionstrend nimmt wieder zu, ist aber zum Teil gebremst aufgrund der sich schwierig gestaltenden Kreditversorgung. Insgesamt fließen die Investitionen neben der Deckung des Ersatzbedarfs in Vorhaben zur Rationalisierung und Produktinnovation. Ein Zuwachs an Investitionsbedarf ergibt sich für eine Reihe von Unternehmen durch die Verschärfung der Berliner Umweltzone zum Jahreswechsel 2009/2010.
Trotz der Aufhellung der Einschätzung der Geschäftserwartungen und dem bisher ausgebliebenen Beschäftigungsabbau verändern sich die Beschäftigungserwartungen gegenüber den Erwartungen aus dem Frühsommer nur unmerklich, knapp jedes dritte Unternehmen befürchtet in den kommenden Monaten den Personalbestand reduzieren zu müssen.
Den ausführlichen Konjunkturbericht finden Sie hier als PDF-Datei.







