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EU-Kommission erlässt vier Ökodesign-Verordnungen


Die Verordnung über Motoren (778 KB) legt für die meisten der in der Industrie verwendeten Elektromotoren Energieeffizienzanforderungen fest. Zudem wird der Einsatz „drehzahlsteuerbarer Antriebe“ gefördert, die es ermöglichen, die Motoren nicht mehr ständig mit maximaler Leistung, sondern entsprechend dem tatsächlichen Bedarf zu betreiben.

Die Verordnung über Umwälzpumpen (761 KB) wird eine Marktverschiebung zu hocheffizienten „intelligenten“ Umwälzpumpen herbeiführen, die ihre Leistung an den jeweiligen Bedarf der Heizungsanlage anpassen. Umwälzpumpen sind in fast allen Heißwasser- und Heizungsanlagen von Gebäuden installiert.

Durch die beiden Verordnungen über Fernsehgeräte (764 KB) sowie Kühl- und Gefriergeräte (934 KB) werden nur energiesparende Produkte auf dem Markt verbleiben. 

Die Kommission rechnet mit imensen Einsparungen bis 2020 

Weiteres:

So dürfen ab 2013 keine Umwälzpumpen für Heizungen mehr in Verkehr gebracht werden, die nur über eine geringe oder mittelmäßige
Energieeffizienz verfügen. Ab 2015 wird die Regelung noch verschärft, so dass nur noch hocheffiziente, so genannte intelligente Pumpen
zugelassen sind. Diese laufen nur bei Bedarf – also wenn die Heizung tatsächlich Wärme abgeben muss – und regeln ihre Drehzahl bedarfsabhängig.
Bei Elektromotoren, die in industriellen Anwendungen wie z.B. Aufzügen zum Einsatz kommen, wird ebenfalls auf intelligente Lösungen
gesetzt: Die Mindestanforderungen an die Energieeffizienz, die ab 2011 stufenweise erhöht werden, sind an den Einsatz drehzahlsteuerbarer
Antriebe gekoppelt. Diese ermöglichen es, die Motoren nicht mehr ständig mit maximaler Leistung, sondern entsprechend dem tatsächlichen
Bedarf zu betreiben. Auch Geräte im Alltagsgebrauch müssen zukünftig per Ökodesign-Verordnung effizienter werden: Für Fernseher gelten ab 2010 Obergrenzen für den Stromverbrauch, die sich nach der Größe des Bildschirms richten. Ebenso werden besonders ineffiziente Kühl- und Gefriergeräte
nach und nach vom Markt verbannt.

Ihr Ansprechpartner:

Guido Noack
Guido Noack
Referent International, EEN (EU-Förderprogramme/Innovation)
Tel.: 0335 5621-1441
Fax: 0335 5621-1493
noack@ihk-ostbrandenburg.de
Raum: 2. B 06
Veröffentlicht: Mai 2010
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