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Konjunkturumfrage Frühsommer 2009


Die aktuelle Geschäftslage der Unternehmen in Ostbrandenburg bleibt nur wenig hinter dem Stand vom Jahresbeginn zurück. Jede fünfte Firma betrachtet ihre Lage als gut. Das hat die traditionelle Umfrage der IHK Ostbrandenburg zur Konjunkturentwicklung im Frühsommer ergeben. An der Umfrage beteiligten sich rund 300 Unternehmen aus den Branchen verarbeitendes Gewerbe, Bau, Handel und Dienstleistungen.

In der Industrie hat sich die Lage besonders in Exportunternehmen und bei den Investitionsgüterproduzenten verschlechtert. Unternehmen der Bauindustrie und Verbrauchsgüterproduzenten, die stark von der Nachfrage aus der Region abhängig sind, konnten ihre Situation aber sogar verbessern.

Deutlich verbessert hat sich die Lage im Baugewerbe. Nur noch elf Prozent der Firmen betrachten ihre Lage als schlecht. Für das zweite Halbjahr erwarten die Baubetriebe vor allem durch die Konjunkturpakete des Bundes und die damit verbundenen Investitionen eine zusätzliche Verbesserung ihrer Situation. Während der Großhandel über sinkende Umsätze und Erträge klagt, hat sich der Einzelhandel weitgehend stabilisiert oder positiv entwickelt. Besonders Autohäuser und spezialisierte Einzelhändler melden eine positive Entwicklung. Der allgemeine Wirtschaftsabschwung hat besonders die Lage der unternehmensbezogenen Dienstleister verschlechtert.

Im Verkehrsgewerbe sorgt die anhaltend schwierige Konjunkturentwicklung für rückläufige Transportmengen und damit auch für eine sinkende Auslastung. Die Spediteure blicken allerdings optimistisch in die Zukunft. Durch das Anlaufen der Baukonjunktur und die Stabilisierung der Industrie rechnen sie mit einem Anstieg der Transportmengen.

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage finden Sie hier als PDF-Datei.

 

Ihr Ansprechpartner:

Robert Radzimanowski
Robert Radzimanowski
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Fax: 0335 5621-1390
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Raum: 1. A 32
Veröffentlicht: Juni 2009
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