Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)
ZIM gibt Impulse für Wachstum – schafft verlässliche Perspektive für Innovationsaktivitäten des Mittelstands
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist seit dem 1. Juli 2008 das Basisprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi). Die marktorientierte Technologieförderung bietet kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bis Ende 2013 eine verlässliche Perspektive zur Unterstützung ihrer Innovationsaktivitäten.
Das technologie- und branchenoffene Förderprogramm soll die Innovationskraft der Unternehmen nachhaltig stärken und somit einen Beitrag zu deren Wettbewerbsfähigkeit und damit für Wachstum und Beschäftigung leisten. Die Fördermaßnahme richtet sich sowohl an innovative Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland als auch an wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen in Deutschland, die mit den Unternehmen zusammenarbeiten
Alles unter einem Dach – wichtiger Beitrag zur Transparenz und Abbau der Programmvielfalt
Das ZIM deckt Bedarf der KMU durch drei unterschiedliche Fördermodule:
I. Kooperationsprojekte (ZIM-KOOP)
Gefördert werden Projekte in Forschung und Entwicklung (FuE), die in Kooperation zwischen Unternehmen und von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen (Kooperationspartner oder Auftragnehmer) durchgeführt werden.
II. Einzelprojekte (ZIM-SOLO)
Gefördert werden einzelbetriebliche FuE-Projekte von Unternehmen.
III. Netzwerkprojekte (ZIM-NEMO)
Gefördert werden externe Management- und Organisationsleistungen für die Entwicklung innovativer Netzwerke von Unternehmen.
In den Modulen ZIM-KOOP und ZIM-SOLO können zusätzlich innovationsunterstützende Dienst- und Beratungsleistungen für KMU gefördert werden.
Deutlich aufgestocktes Fördervolumen für ZIM durch Konjunkturpaket II
Im Rahmen des Konjunkturpakets II ist eine Aufstockung und Erweiterung des ZIM vorgenommen worden. Um den in der Wirtschaftskrise gewachsenen Finanzierungsbedarf für Forschungs- und Entwicklungsvorhaben des Mittelstands zu decken, sind für die Jahre 2009 und 2010 die Fördermöglichkeiten erweitert worden:
1. Die Förderung einzelbetrieblicher FuE-Projekte für kleine und mittlere Unternehmen in Westdeutschland (bisher nur für ostdeutsche KMU).
2. Öffnung aller Fördermodule des ZIM auch für größere Unternehmen bis 1.000 Beschäftigte in Ost- und Westdeutschland.
Mit dieser Erweiterung der Förderung schnell marktwirksamer FuE-Projekte, die bis Ende 2011 abgeschlossen und abgerechnet sein müssen, sollen die Unternehmen in der gegenwärtigen wirtschaftlichen Krisensituation unterstützt werden,
· ihre Forschungs- und Innovationsanstrengungen auf hohem Niveau fortzusetzen,
· verstärkt neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu entwickeln, um sich im globalen Wettbewerb behaupten und
· ihr ingenieurtechnisches Fachpersonal erhalten zu können.
Durch die Aufstockung und Erweiterung des Programms im Rahmen des Konjunkturpakets II wird die Förderung von zusätzlich rd. 7.000 FuE-Vorhaben der Wirtschaft ermöglicht und damit auf die deutlich gestiegene Nachfrage reagiert. Dafür wird ein zusätzliches Volumen von 900 Mio. € bereitgestellt. Das bedeutet eine Aufstockung des ZIM auf ca. 1,5 Mrd. €. Gemeinsam mit den anderen mittelstandsorientierten Forschungs- und Innovationsprogrammen stehen so im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in 2009 und 2010 rund 2,2 Mrd. € für Investitionen in Forschung und Entwicklung zur Verfügung. Bei den Unternehmen wird damit eine doppelt so große Hebelwirkung ausgelöst.
Die unbürokratische Programmabwicklung hat die Mittelständler überzeugt.
Seit dem ZIM-Start verzeichnet das Programm eine hohe Nachfrage. Erwartet werden allein in diesem Jahr insgesamt 4000 – 5000 Förderanträge.
Anträge auf Förderung können laufend bei den Projektträgern gestellt werden:
– AiF, Geschäftsstelle Berlin (ZIM-KOOP), Telefon 030 48163-451
– EuroNorm GmbH (ZIM-SOLO), Telefon 030 97003-043
– VDI/VDE Innovation und Technik GmbH (ZIM-NEMO), Telefon 030 310078-380.
Informationen zu allen ZIM-Fördermodulen, der Förderrichtlinie, den Antragsformularen und Informationsveranstaltungen im Internet unter: www.zim-bmwi.de.
Quelle:Pressemeldung März 09 ZIM






