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16.01.2009
IHK-InformationIHK: Gute Ausbildungssituation in Ostbrandenburg
2008 Rekord bei betrieblichen Ausbildungsverträgen / Beliebte Berufe waren Koch und Kauffrau im EinzelhandelDie Industrie- und Handelskammer (IHK) Ostbrandenburg vermeldet 2090 abgeschlossene betriebliche Ausbildungsverträge für das vergangene Jahr. Im Vergleich zum Jahr 2007 bedeutet dies ein Plus von 1,2 Prozent. „Das ist ein neuer Rekord – das beste Ergebnis, das die IHK je zu verzeichnen hatte“, freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Gundolf Schülke. Die guten Ausbildungszahlen führt Schülke darauf zurück, dass die Ostbrandenburger Unternehmen erkannt haben, dass sie ihren betrieblichen Nachwuchs selbst ausbilden müssen. Die Gesamtzahl der Ausbildungsplätze in Ostbrandenburg ging 2008 im Vergleich zum Jahr 2007 allerdings um 8,8 Prozent auf 3.101 zurück. Der Grund dafür ist der Rückgang staatlich finanzierter Sonderprogramme im Bereich Ausbildung.
Insgesamt wurden die meisten Ausbildungsverträge 2008 im Landkreis Oder-Spree (727) abgeschlossen, gefolgt von den Landkreisen Barnim (702), Märkisch-Oderland (623), Uckermark (548) und der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) (345). Spitzenreiter bei der Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sind das Hotel- und Gaststättengewerbe, der Handel und die Metallbranche. Bei jungen Männern war die Ausbildung zum Koch am beliebtesten. Junge Frauen dagegen erlernen am häufigsten den Beruf der Kauffrau im Einzelhandel.
Weiterhin verzeichnete die IHK Ostbrandenburg 2.933 erfolgreich absolvierte Abschlussprüfungen für das Jahr 2008, insgesamt nahm die Kammer 3.648 Abschlussprüfungen ab. Vier der erfolgreichen Auszubildenden zählten sogar zu den besten Auszubildenden Deutschlands: Sie wurden in Berlin im Rahmen der dritten nationalen Bestenehrung des DIHKs für ihre Leistungen ausgezeichnet.
Die IHK Ostbrandenburg ist die größte Interessenvertretung der Wirtschaft zwischen Schwedt und Eisenhüttenstadt, zwischen Berlin und der Oder.






